Marokko Schenke

Bildnachweis Skizze von Wirtshaus mit Umgebung: Robert Ganczarski

In Margetshöchheim am Main entsteht ein neues Gasthaus.

Ein Wirtshaus, in dem alle willkommen sind. Eine gemütliche bodenständige Gaststube mit gutbürgerlicher Küche.

Hier können auch Feiern und Veranstaltungen, wie Geburtstage, Kommunion und Konfirmation, Taufen, etc. stattfinden. 

In den oberen Stockwerken wird es Übernachtungsmöglichkeiten mit Blick auf den Main geben. 

Das Gasthaus hat einen schönen Biergarten, direkt am Main. Dort wird eine Vielfalt von fränkischen Biersorten ausgeschenkt. 


Inhalt

Meinungen und Kommentare …

Das, was Raoul schreibt braucht keine Bilder. Er trifft den Nagel auf den Kopf, denn dies ist eine Darstellung einer Gastwirtschaft und Gastfreundschaft in höchster Vollendung – einer Welt, die hoffentlicht noch die Kraft besitzt, zu dem alten Glanz zu finden. Mach den Anfang, Tadeusz!

Raoul kann mit Worten malen und sein Bild ist unser Ziel – danke Raoul.
Jarek, es ist gut, dass Du auf unserer Seite stehst. Margetshöchheimer Schenke im Bau grüßt die schöne Stadt Hofheim mit ihrem Wirt aus dem „Fränkischen Hof“! 😊

Danke für die Komplimente.
Viele Margetshöchheimer kennen uns. Es ist aber richtig, dass wir uns vorstellen sollen. Machen wir vor der Silvesternacht. Versprochen.

Das scheint mir ein recht gemütlicher Gastraum zu werden … Ich seh mich schon im Eck hocken mit einer schönen „Halben“ und ein paar Freunde am Tisch.. und einem guten Blatt Schafkopfkarten… 😉 … noch lieber wahrscheinlich draußen im Biergarten mit einer kühlen Maß und einem herrlichen Blick auf den Main… achsja…

Schreibe einen Kommentar zu claus Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Baustellen-Tagebuch

Auszüge aus dem "Baustellen-Tagebuch". Alltägliches, Kurioses und was sonst noch so passiert…

Menschen

3. März 2021

Ihr habt schon diese Gesichter gesehen: Max und sein Vater Ruven aus dem Nachbardorf Erlabrunn. Die beiden sind der Kern der Maurertruppe – egal ob es schneit, schüttet oder die Sonne brennt – jeden Tag da. Es gibt Niemanden, der unsere Baustelle besser kennt.

Der Bauleiter Manuel (in der Mitte) mit seinem kritischen Blick zu Besuch. Links der Ruven und rechts der Mirko – Es basst scho !

Der Frühling ist da. Mit den ersten Schwalben wurden auch die ersten Zimmerer und Dachdecker beobachtet…😊

Tja…

8. Februar 2021

Entschuldigung, dass wir seit Tagen nichts geschrieben haben – wir können auch im Moment nicht schaffen …

Es dauern gerade Verhandlungen mit dem Wetterbeauftragten von Oben.

Jetzt müssen wir das aber klar sagen:

Liebster Petrus!

  1. Dauerregen ist nicht schön.
  2. Schnee ist eher fies.
  3. Sibirischer Frost ist Erpressung!

Pass bitte auf, weil Dein Chef hinter uns steht! Das sieht man auch auf dem Bild 😊

Der Kran hat sich bewegt

18. Januar 2021

Seit heute früh wird wieder gebaut.

dezentes Fluchen

9. Dezember 2020

Falls Eure Ohren laute und derbe Worte aus unserer Baustelle gehört haben, fallen wir auf die Knie und bitten um Verzeihung !

Wenn aber ein gelernter, gut erzogener, netter, zuverlässiger und sensibler Bauhandwerker sich auf den Weg macht, gegen die Etikette zu verstoßen, muss er dafür einen Grund haben:

Der Grundwasserspiegel auf dem Grundstück ist so hoch, dass das Einbauen vom Fettabscheider fast unmöglich machte. Deshalb nutzt ein Profi nicht nur sein know how, sondern auch dezentes Fluchen.

Wie man auf dem Bild sieht: der Fettabscheider sitzt, wackelt und hat Luft.

Es wirkt 😊

Es ist halt Winter…

1. Dezember 2020

Heute wieder Stillstand auf der Baustelle – wie immer unerwartet ist der Winter eingebrochen und macht erste Versuche, um die noch vor Kurzem bierfarbigen Weinberge zu weißeln…

Noch 23 Mal schlafen und dann ist Weihnachten:-)

Bodenplatte

27. Oktober 2020

Ein neuer Tag am Main: von der gestrigen trüben Dekadenz ist nichts übrig geblieben. Es sind auch gleich Taten zu sehen: Jungs von Schmitt haben heute, mit viel Liebe, eine Bodenplatte für unsere bodenständige Küche betoniert🙂

Regen, Wind und Corona.

26. Oktober 2020

Heutige Stille auf der Baustelle: selbst der kleine Bagger versuchte, wie ein Kameleon, unter der Jungpappel sich zu verstecken – draußen herrscht Regen, Wind und Corona.

unsere Hotelzimmer

7. Oktober 2020

Erste inoffizielle Werbung für unsere Hotelzimmer: Blick aus dem Fenster auf den breiten, stillen Main😉.

Krach und Staub

Die Jungs von Schmitt stemmen, schlagen, brechen, machen Krach und Staub: des Herakles mehr als 12 laute Taten; und gleich hinter der zitternden Wand fließt der stille Main🙂.

Unser Bierkeller

28. September 2020

Unser Bierkeller kriegt bald die Wände.

Inzwischen kommt langsam Herbst in die Weinberge (Blick aus einem Fenster, so wie es später Übernachtungsgäste auch sehen werden).

Getränkekeller

25. September 2020

Langsam entsteht unser Getränkekeller, wo wir die besten Biere der Welt zapfen werden. Gleichzeitig haben Max und Michael den Sturz für die Ausschanktheke gesetzt. 😁

Die Baggerschaufel

24. September 2020

Das alte Haus in der Mainstraße gibt es nicht mehr; die Giebelwand haben wir aber mit viel Aufwand gerettet. Neue Gaststube wird an die Original Wand angeschlossen.

Abbrucharbeiten schreiten voran…

21. September 2020

Die Bauarbeiten am neuen Wirtshaus in Margetshöchheim schreiten in großen Schritten voran … erst mal das „grobe“…

hier die ersten Bilder der Baustelle…

Vorstellungen, Wünsche & Ideen

Gedanken rund um das Wirtshaus, wie es mal aussehen könnte, was wir uns "so wünschen und vorstellen" ... und so weiter ...

Wie schaut`s aus?

10. Dezember 2020

Jetzt was Konkretes:

auf der Zeichnung ist das EG des Gasthauses mit Außenanlagen. Bestuhlung im Außenbereich fehlt noch, wie auch die genaue Planung für den Biergarten.

Wir hoffen, dass es zu erkennen ist, wo die wichtigsten Teile platziert sind.

Als Nachtisch – dank Fa. Lichtraum aus Würzburg – Visualisierung des Gastraumes am Main plus Eingangsbereich Schenke .

Wie sieht es aus? Wir brauchen Eure Meinung, auch wenn die kritisch ist. Danke.

Gastraum

20. November 2020

Wir haben den Raum mit 27 Sitzplätzen für Familienfeste und Tagungen vorgesehen; wahrscheinlich als Frühstücksraum für unsere Hotelgäste; vielleicht als ein kleines Kino…Was meint Ihr dazu? Die Mailadresse wirt@marokko-schenke.de funktioniert. Man kann auch auf unserer Facebookseite Marokko Schenke posten.Solange der Wirt nicht beleidigt wird, darf man alles schreiben!

unsere Hotelzimmer

7. Oktober 2020

Erste inoffizielle Werbung für unsere Hotelzimmer: Blick aus dem Fenster auf den breiten, stillen Main😉.

Allgemeines & Gedankenspiele

Meldungen und Berichte allgemeiner Natur…

Zum Jahrestag

11. Februar 2021

11 Februar 2015, also heute vor 6 Jahren: erste Begegnung mit dem Objekt Mainstraße 20 in Margetshöchheim, wo wir jetzt endlich unsere Schenke bauen (dürfen).

Die Zeit war wie ein Roman mit verletzten Helden, mit Stolz und Vorurteil, mit dramatischen Ereignissen im Gartendorf am Main… Vielleicht schreibt doch Jemand diesen Roman😊

Andererseits – wer liest noch heute Bücher…?

Eins muss man uns zugeben: wir sind stur und dank Eurer Unterstützung schaffen wir es! Oder?

Besseres, gesundes Neues Jahr 2021!

1. Januar 2021

Ich schulde noch eine Vorstellung – das habe ich vor ein paar Wochen versprochen. Wie ein sehr guter Freund von mir sagen würde: „Pacta sunt servanda“.

Ich habe eine schlechte Nachricht: Der künftige Wirt ist kein gebürtiger Franke und heißt Tadeusz Sienkiewicz. Freunde nennen mich entweder „Tadek“ oder „Thadeus“. Ich habe aber auch eine gute Nachricht: ich beabsichtige, den klassischen fränkischen Gastwirt an Freundlichkeit und Höflichkeit noch zu überbieten.😊

 Alle Sienkiewiczs kommen aus der Ecke zwischen Polen, Litauen und Weißrussland und unterhalten schon seit Jahrhunderten Beziehungen zu Deutschland.😊

Nach dem Abitur im weißrussischen Gymnasium in Polen, studierte ich Journalismus an der Warschauer Uni. Im Herbst 1988 kam ich als junger Student nach Würzburg, um bei der Weinlese beim Bürgerspital zu arbeiten. Die erste Nacht verbrachte ich unter der Löwenbrücke, aber dann nahm mich eine kinderreiche Margetshöchheimer Familie auf. Diese Familie wurde langsam zu unserer Familie, sodass sich meine Kinder wunderten, dass wir gar nicht verwandt sind…

Nach der Wende in Polen eröffneten meine Frau Ewa und ich einige Läden mit Keramik, Geschenkartikeln und Kunstgegenständen in Stettin und Westpommern. So gegen 2005 tauchte aber schon die Idee auf, ein Lokal mit fränkischem Wein und Bier in Stettin zu eröffnen. Alles war auf einem guten Weg, aber meine Frau überredete mich, nach Würzburg zu ziehen, statt irgendwelche Pseudotätigkeiten in Polen zu entfalten.

Ich war eher skeptisch, aber Frauen treffen meistens gute Entscheidungen. Vorsichtshalber studierte ich vor der Auswanderung noch Germanistik. Dank der erwähnten Margetshöchheimer Familie bin ich seit 2009 wieder in Franken. Ich fahre meistens durch die Gegend mit einem durch Fliesenkleber beschmierten T-Shirt und  Arbeitshose mit diskreten Löcher an den Knien; ich habe eine kleine Firma für Fliesenverlegen und Raumausstattung. Als Zivilist mit anständigem Hemd werde ich meistens nicht erkannt.

Seit 2015 sind wir mit dem Projekt „Gasthaus für Margetshöchheim“ beschäftigt. Es ist nicht einfach. Schon deshalb, weil für die echten Margetshöchheimer nur derjenige als genauso echter Margetshöchheimer zählt, dessen Familie im Gartendorf am Main mindestens seit Geltung des deutschen Reinheitsgebots lebt. Da wir aber eine Mission haben ein Wirtshaus für (ganz – und der Welt drumherum…) Margetshöchheim zu bauen und höhere Kräfte hinter uns stehen, werden wir nicht aufgeben.

Und keine Angst: Dafür, dass die Kruste am Schäufele passt, wird ein reinblütiger „frängischer“ Koch sorgen!

Foto von: Rolf Steigemann

Frohes Fest!

24. Dezember 2020

Liebe Freunde,

vor dem Heiligen Abend 2020 wünschen wir Euch eine besinnliche und gesunde Weihnachtszeit. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Dasselbe wünschen wir auch denjenigen, die noch nicht zu unseren Freunden zählen. Da wir aber Euch haben, müssen wir uns einen neuen, ganz fremden, bestimmt viel schlimmeren Gegner nicht suchen😊

Danke für Eure Kritik und Euren Input!

Ich hoffe, wir treffen uns bald alle in unserer Schenke.

Frohes Fest!

Novembergedankenspiele

27. November 2020

In dem Novemberdunkel, wenn im Kopf noch die Pestilenz knirscht, will man in die Zeiten reisen, wo die Welt noch einigermaßen in Ordnung war:

Im Kaukasus…


Zwischen dem Ararat und dem Prometheusberg im Norden erstreckt sich die älteste Weinkulturlandschaft der Erde. Dort findet man immer noch bei uns unbekannte Wege zum Wandern und versteckte kleine Orte mit kulinarischen Köstlichkeiten, um sie einfach nur zu genießen. Da kann endlich der Gaumen das Sonnengebrannte in den Tomaten erkennen und der Koriander sorgt für Herzklopfen im Hintergrund…


Dazu vom Schicksal und Geschichte gezeichnete Menschen mit ihrer ehrlichen, echten und spontanen Gastlichkeit.

Und diese atemberaubende Landschaften – manchmal doch einige Tage lang ohne Gasthaus – nur das eigene Zelt bietet Unterkunft.

Wenn dieses virale Elend mal endlich vorbei sein wird, holen wir Euch – hier im künftigen Wirtshaus – für ein paar Tage den Kaukasus nach „Marokko“.

Dann trifft unser Schäufele auf Chinkali. Zu den beiden passt fränkisches Bier absolut gut.

Bilder: von unserm Web-Admin und immer noch den besten Grillmeister zwischen dem Main und Alasani – Raoul

Weinberge

8. November 2020

Endlich erreichen unsere Weinberge der anderen Mainseite ihre Zielabtönung: sie schlagen durch die kahlen Novemberpappeln und schmücken schon fast weihnachtlich die grünen Tannen: Bernstein und Gold – perfekte Bierfarben

😉

Auf der Baustelle wird unser Gasthaus mit jedem Tag grösser.
Es scheint auch zu sein, dass Jemand unsere Arbeit gelobt hat. Auch diese Art der Kommunikation schätzen wir. Danke übrigens für Eure Mails und Telefonate. Eure Unterstützung ist uns absolut wichtig!

der goldene Oktober

2. November 2020

In den Weinbergen wehrt sich noch tapfer der goldene Oktober. Im Wald da oben lauert schon der böse November und will am Donnerstag loslegen.Der letzte schöne Tag des Jahres…Auf unserer Baustelle aber keine Gnade: diese Woche wollen die Jungs mit dem Mauern richtig anfangen.Der Wirt hat sich aber heimlich in den dunklen, tiefen Spessart zurückgezogen, um Steinpilze für den Sauerkrauttopf zu holen😁