Unsere Hebedrohne

So baut man heute: eine winzige Baustellendrohne hebt die tonnenschwere Gaube.

Die Drohne ist mit einem genial leistungsstarken Motor und gespeicherter E-Werkplanung des Architekturbüros Eckert & Heckelsmüller ausgestattet. Dieses Einbausystem (EBS nach DIN 18534-1) funktioniert mit sensibler Sensortechnik – vergleichbar mit der Einparkhilfe. Dank dieser Weltraumtechnologie wird die Gaube millimetergenau an die Stelle navigiert, wo die Planung sie vorgesehen hat. Das voreingebaute Einspritzsystem klebt die Gaube ein: ohne Nageln und Sägen; und ohne Beschwerden seitens Nachbarn, dass die Mittagsruhe nicht eingehalten wird.

So lassen sich auch endlich teure Bauhandwerker auf der Baustelle vermeiden…

Entschuldigung!  Das war ein in Verzug geratener Aprilscherz. Die Zimmerer der Fa. Geiger aus Veitshöchheim, die diesen wunderschönen Dachstuhl errichtet haben, sind auf unserer Baustelle immer ganz besonders gern gesehen !!!😊

Wieder ein Meilenstein

in der Geschichte des Bauens:

nach der Cheopspyramide, nach der Sixtinischen Kapelle und endlich nach der Abnahme vom Berliner Flughafen kommt Fa. Teddeco Raumausstattung zu ihrem letzten Bauauftrag: Trockenbau, Malen, Fliesen und Naturstein und alle Tätigkeiten, die Keiner tun möchte – alles für die margetshöchheimer Schenke.

Auf dem Bild die Avantgarde (von links): Michael, Tadeusz (Tadek) und Simon.

Pathetisch-selbstironisch? – war Absicht😊

Frohe Ostern, Leut !

Hauptsache

ein Dach über den Kopf. Gott sei Dank unsere netten Zimmerer sind wieder da. In ein Paar Wochen regnet`s nicht mehr rein.

Ein gutes Dach braucht aber nicht nur Zeit, sondern auch eine absolut klare Mimik und Gestik zur richtigen Kommunikation innerhalb der Truppe. Mehrere Studien haben nachgewiesen: um Verluste der Worte auf dem Wind auszugleichen, ist die Körpersprache notwendig😊

Frühlingshaftes Stillleben auf der Baustelle

Ich weiß, wer für die mittlere Flasche zuständig ist…

Menschen

Ihr habt schon diese Gesichter gesehen: Max und sein Vater Ruven aus dem Nachbardorf Erlabrunn. Die beiden sind der Kern der Maurertruppe – egal ob es schneit, schüttet oder die Sonne brennt – jeden Tag da. Es gibt Niemanden, der unsere Baustelle besser kennt.

Der Bauleiter Manuel (in der Mitte) mit seinem kritischen Blick zu Besuch. Links der Ruven und rechts der Mirko – Es basst scho !

Der Frühling ist da. Mit den ersten Schwalben wurden auch die ersten Zimmerer und Dachdecker beobachtet…😊

Zum Jahrestag

11 Februar 2015, also heute vor 6 Jahren: erste Begegnung mit dem Objekt Mainstraße 20 in Margetshöchheim, wo wir jetzt endlich unsere Schenke bauen (dürfen).

Die Zeit war wie ein Roman mit verletzten Helden, mit Stolz und Vorurteil, mit dramatischen Ereignissen im Gartendorf am Main… Vielleicht schreibt doch Jemand diesen Roman😊

Andererseits – wer liest noch heute Bücher…?

Eins muss man uns zugeben: wir sind stur und dank Eurer Unterstützung schaffen wir es! Oder?

Tja…

Entschuldigung, dass wir seit Tagen nichts geschrieben haben – wir können auch im Moment nicht schaffen …

Es dauern gerade Verhandlungen mit dem Wetterbeauftragten von Oben.

Jetzt müssen wir das aber klar sagen:

Liebster Petrus!

  1. Dauerregen ist nicht schön.
  2. Schnee ist eher fies.
  3. Sibirischer Frost ist Erpressung!

Pass bitte auf, weil Dein Chef hinter uns steht! Das sieht man auch auf dem Bild 😊

Der Kran hat sich bewegt

Seit heute früh wird wieder gebaut.

Besseres, gesundes Neues Jahr 2021!

Ich schulde noch eine Vorstellung – das habe ich vor ein paar Wochen versprochen. Wie ein sehr guter Freund von mir sagen würde: „Pacta sunt servanda“.

Ich habe eine schlechte Nachricht: Der künftige Wirt ist kein gebürtiger Franke und heißt Tadeusz Sienkiewicz. Freunde nennen mich entweder „Tadek“ oder „Thadeus“. Ich habe aber auch eine gute Nachricht: ich beabsichtige, den klassischen fränkischen Gastwirt an Freundlichkeit und Höflichkeit noch zu überbieten.😊

 Alle Sienkiewiczs kommen aus der Ecke zwischen Polen, Litauen und Weißrussland und unterhalten schon seit Jahrhunderten Beziehungen zu Deutschland.😊

Nach dem Abitur im weißrussischen Gymnasium in Polen, studierte ich Journalismus an der Warschauer Uni. Im Herbst 1988 kam ich als junger Student nach Würzburg, um bei der Weinlese beim Bürgerspital zu arbeiten. Die erste Nacht verbrachte ich unter der Löwenbrücke, aber dann nahm mich eine kinderreiche Margetshöchheimer Familie auf. Diese Familie wurde langsam zu unserer Familie, sodass sich meine Kinder wunderten, dass wir gar nicht verwandt sind…

Nach der Wende in Polen eröffneten meine Frau Ewa und ich einige Läden mit Keramik, Geschenkartikeln und Kunstgegenständen in Stettin und Westpommern. So gegen 2005 tauchte aber schon die Idee auf, ein Lokal mit fränkischem Wein und Bier in Stettin zu eröffnen. Alles war auf einem guten Weg, aber meine Frau überredete mich, nach Würzburg zu ziehen, statt irgendwelche Pseudotätigkeiten in Polen zu entfalten.

Ich war eher skeptisch, aber Frauen treffen meistens gute Entscheidungen. Vorsichtshalber studierte ich vor der Auswanderung noch Germanistik. Dank der erwähnten Margetshöchheimer Familie bin ich seit 2009 wieder in Franken. Ich fahre meistens durch die Gegend mit einem durch Fliesenkleber beschmierten T-Shirt und  Arbeitshose mit diskreten Löcher an den Knien; ich habe eine kleine Firma für Fliesenverlegen und Raumausstattung. Als Zivilist mit anständigem Hemd werde ich meistens nicht erkannt.

Seit 2015 sind wir mit dem Projekt „Gasthaus für Margetshöchheim“ beschäftigt. Es ist nicht einfach. Schon deshalb, weil für die echten Margetshöchheimer nur derjenige als genauso echter Margetshöchheimer zählt, dessen Familie im Gartendorf am Main mindestens seit Geltung des deutschen Reinheitsgebots lebt. Da wir aber eine Mission haben ein Wirtshaus für (ganz – und der Welt drumherum…) Margetshöchheim zu bauen und höhere Kräfte hinter uns stehen, werden wir nicht aufgeben.

Und keine Angst: Dafür, dass die Kruste am Schäufele passt, wird ein reinblütiger „frängischer“ Koch sorgen!

Frohes Fest!

Liebe Freunde,

vor dem Heiligen Abend 2020 wünschen wir Euch eine besinnliche und gesunde Weihnachtszeit. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Dasselbe wünschen wir auch denjenigen, die noch nicht zu unseren Freunden zählen. Da wir aber Euch haben, müssen wir uns einen neuen, ganz fremden, bestimmt viel schlimmeren Gegner nicht suchen😊

Danke für Eure Kritik und Euren Input!

Ich hoffe, wir treffen uns bald alle in unserer Schenke.

Frohes Fest!

Wie schaut`s aus?

Jetzt was Konkretes:

auf der Zeichnung ist das EG des Gasthauses mit Außenanlagen. Bestuhlung im Außenbereich fehlt noch, wie auch die genaue Planung für den Biergarten.

Wir hoffen, dass es zu erkennen ist, wo die wichtigsten Teile platziert sind.

Als Nachtisch – dank Fa. Lichtraum aus Würzburg – Visualisierung des Gastraumes am Main plus Eingangsbereich Schenke .

Wie sieht es aus? Wir brauchen Eure Meinung, auch wenn die kritisch ist. Danke.

dezentes Fluchen

Falls Eure Ohren laute und derbe Worte aus unserer Baustelle gehört haben, fallen wir auf die Knie und bitten um Verzeihung !

Wenn aber ein gelernter, gut erzogener, netter, zuverlässiger und sensibler Bauhandwerker sich auf den Weg macht, gegen die Etikette zu verstoßen, muss er dafür einen Grund haben:

Der Grundwasserspiegel auf dem Grundstück ist so hoch, dass das Einbauen vom Fettabscheider fast unmöglich machte. Deshalb nutzt ein Profi nicht nur sein know how, sondern auch dezentes Fluchen.

Wie man auf dem Bild sieht: der Fettabscheider sitzt, wackelt und hat Luft.

Es wirkt 😊

Es ist halt Winter…

Heute wieder Stillstand auf der Baustelle – wie immer unerwartet ist der Winter eingebrochen und macht erste Versuche, um die noch vor Kurzem bierfarbigen Weinberge zu weißeln…

Noch 23 Mal schlafen und dann ist Weihnachten:-)