2021: das war ein Jahr!

Vielleicht machen wir alles falsch…

Unsere Gästezimmer sind von der Größe her eh keine Paläste. Jedes Zimmer ist auch aber anders und kriegt trotz alledem eine eigene feine Ausstattung. Bei den Betten –keine Kompromisse: zählt nur der Schlafkomfort. Bei dem restlichen Mobiliar möchten wir ein wenig meistern – Charme in die bequemen Zimmer sollen antike Tische und Schränke bringen. Jedes Bad kriegt zwar rustikales Feinsteinzeug auf den Boden aber in die weißen Wandfliesen wollen wir edle, seht oft noch aus dem 17. Jahrhundert stammende Keramikteile einbauen. Wie hier auf dem Bild unten:

Was Antiquitäten angeht, holen wir uns sehr oft schöne Sachen aus den Niederlanden, wo die Auswahl (und die Preise) etwas angenehmer sind. Um „Ware aus Holland zu holen“ waren wir auch letzte Woche und das muss ich Euch erzählen.

Wir haben uns diesmal eine Unterkunft nur einige Meter von der niederländischen Grenze gefunden. Bilder aus dem Internet waren sehr idyllisch; insbesondere das mit dem sympathischen Esel …

Als wir kamen, war schon richtig dunkel. Sodass es etwas dauerte, bis wir das richtige Haus fanden. Begrüßt hat uns ein wirklich netter Eigentümer in der niederländischen Militärjacke; erzählte kurz über das Haus, dass es immer noch umgebaut ist z. B. Außenwände mit Aluminium isoliert sind und dadurch hat man hier kein Handyempfang… Das kostenlose Fernsehen konnte wahrscheinlich auch aus dem Grund nur statische Bilder aus den schönen Ecken der Erde ausstrahlen. Mit extrem bescheidenen, ausschließlich eigenen Mitteln wurde es zu unserem Schlafzimmer – der Raum war noch vor kurzem ein Ferkelstall, wo die Tiere auch geschlachtet wurden – meine Frau (als Stadtmädchen) konnte nur schlecht schlafen.

Die Toilette war in Ordnung – es fehlte nur die Tür – da hing nur ein wieder bescheidener Vorhang. Bei dem Besuch der Toilette haben wir also laute Musik gespielt. Toilettenpapier war im Preis, alles andere kostete aber Geld, wie z.B. die Mietgebühr für ein Glas (1,25 €). Das mitgebrachte Bier war also nur von der Flasche zu trinken 😉

Die Stille der Nacht brach das morgendliche Krähen und fröhliches Gackern – dann pünktlich um 8 kam das Frühstück – gekochte, nicht gestempelte und eindeutig nicht gewaschene Bio-Eier. Selbstverständlich musste ich wieder das Ei für meine Frau auch essen.

Kaffee für mich war kostenlos, aber der für meine Chefin bestellter Tee war nicht gekommen. Ich habe mich auf die Suche nach einem Tee in unsere Küche gegeben und leider nichts gefunden. Gott sei Dank war die Küche (und auch die Tür zu unserem Zimmer) unter dem Auge der versteckten Kamera. Sodas gleich hat sich eine aufgeregte junge Dame gemeldet, dass ich die Küchenschränke durchgesucht habe…

Im Tageslicht konnten wir auch endlich sehen, wo wir sind. Die Umgebung war flach idyllisch. Das Gästehaus besteht aus dem Urstall, wo wir geschlafen haben Plus einem Anbau im EG (Küche, Frühstücksraum) plus zwei Zimmer im OG. Bei der Konstruktion habe ich an unserem Statiker gedacht: Paul, Du bist manchmal kurz vor dem Kollaps, wenn die Statik unseres Hauses betrifft. Gott sei Dank, Du warst nicht in dem kleinen Hotelchen an der niederländischen Grenze: Du hättest es leider nicht überlebt!

Das kleine Hotel steht, wackelt, hat Luft und bringt Geld. Unsere Unterkunft hat im Internet die besten Noten: der Preis 70 € fürs Zimmer wird als angemessen gesehen. Es wird noch darauf hingewiesen, dass, wenn jemanden der Vorhang zur Toilette nicht passt, gibt es eine Toilette im Hof – wo sind da überhaupt Probleme…?  Vielleicht übertreiben wir mit unserer Sorge, damit alles akkurat gemacht wird…

Bei der Fahrt von unserer Unterkunft zu unseren netten Antiquitätenanlieferer in Arnhem begleitete mich nur ein Gedanke: ein Königreich für eine Toilette! Auf diesem Weg bietet das Königreich Niederlande leider nur flache Wiesen, abgezäumte Straßen und Laub lose, rare und sehr bescheidene Wälder an…

Adressen, wie immer – keine. Bei Bedarf: Frage betreiber😊

Langsam, aber voran

Jetzt wieder mal was Konkretes:

Wir bauen und basteln seit über einem Jahr. Wenn man jeden Tag auf der Baustelle ist, merkt man unsere Vorschritte gar nicht. Wenn wir aber die Bilder vergleichen möchten – hat sich viel getan: vor allem das Haus steht und hat ein Dach, hat alle Fenster und ist entweder mit einem handwerklichen pilsnerfarbigen Putz von der Mainstraße verkleidet, oder, wie im mainseitegen Gebäude, mit einer Douglasienfassade aufgewärmt.

Innen haben alle Räume ihre Wände und werden überall Installationen eingebaut: Elektro, Klima, Wasser und Heizung; nach dem wir einige Brandschutzfallen beseitigt haben – auch Lüftung.

Der Innenputz ist aufgetragen und die oberen Stockwerke haben schon einen reifen Estrich – das bedeutet, dass wir demnächst in oberen Bereichen mit Fliesenarbeiten anfangen dürfen.

Ende Oktober wollten wir unsere Außenanlagen zu gestalten beginnen: Bau einer Lagerscheune an der Mainstraße Richtung nördlicher Nachbar, Ummauerung, Formen der Terrassen und Bepflanzung – wegen Materialmangel hat es sich Richtung Januar nächstes Jahr verschoben. Wir hoffen dabei, dass das Wetter mitspielt.

Oben eine grobe Planung der Außenanlagen: auf der unteren und auf der Ausgabeterrasse ist der knirschende Kies geplant; auf der oberen Terrasse zum Hauptsaal – Naturstein auf Splitt verlegt. Rundrum Mäuerle aus Bruchsteinen, das an die fränkischen Trockenmauern erinnern. Da wir echtes Bier im echten Biergarten anbieten möchten und Margetshöchheim ein Gartendorf am Main ist, bleibt eine Herausforderung unsere Bepflanzung bewusst und reich zu kreieren: eine heilige Biergartenkastanie findet ihren Platz im zentralen Punkt. Wir entscheiden uns wahrscheinlich für die Rotkastanie: sie ist besser für den Klimawandel vorbereitet und leistet mehr Widerstand bei Krankheiten.

Die sonnigste Ecke ist für Wein reserviert, aber bei der Ausgabe findet Ihr goldene Hopfenzapfen…

Und jetzt noch Frage an die Biergartenorthodoxen: dürfen wir auch einen Obstbaum einpflanzen? Einen Kirschbaum zum Beispiel? Die besten Kirschen der Welt kommen doch aus Margetshöchheim, oder?  Die Kirschblüte sollte dann die Biergartensaison eröffnen…

Da ich schon den Klimawandel erwähnt habe, ist es vielleicht die Zeit auch etwas Mediterranes zu haben – was meint Ihr dazu?

Wir waren in Portugal

Eigentlich wollten wir unser Motiv auf den T-Shirts zeigen – ein etwas anderer Margetshöchheimer Drache. Da der Würzburger Marathon, der Residenzlauf und der Gedächtnislauf dieses Jahr nicht stattgefunden haben, blieb uns nichts anderes übrig, als die neuen Trikots im Ausland auszuprobieren. Die Stadt Lissabon organisierte mit allen Corona-Maßnahmen einen Halbmarathon mit dem Start auf der Vasco-da-Gama-Brücke, wo wir auch teilnehmen konnten – Obrigado Lisboa!

Diesmal wollten wir es gescheit machen: Kuskus oder Nudeln, gekochtes und frisches Gemüse ohne Salz (die Sojasoße hat dem Geschmack nicht geholfen) in einer teuren, gesunden Kneipe und nur mageres Bier am Tag vorher. Wir haben übertrieben: aber auch die feuerroten Trikots, die wir anhatten, konnten wenig helfen – Ergebnis: die schlechteste Laufzeit aller Zeiten😉

Nach dem Lauf heulte der Körper nach Kalorien: saftige brasilianische Picanhas, knusprige Piri-Piri-Hähnchen aber auch vegane Pierogies mit Sauerkraut und Waldpilzen im heißen Olivenöl und Zwiebeln in der polnischen Kneipe; und dazu kein Bier (Portugiesen verstehen Bier anders als wir) sondern portugiesischer Wein: egal ob in der Sonne dunkelrot gebrannt, leichter weiß gefärbt oder auch eine sehr erfrischende portugiesische Spezialität: vinho verde...

Portugal lebt ein wenig im Schatten von seinem größeren Nachbar, aber sein Wein soll bitte keine Komplexe haben! Vor allem ist es gelungen eine Industrieweinproduktion wie in Spanien zu vermeiden. Ich hätte nichts gegen die spanischen Weine: sind gut trinkbar und waren immer ein treuer und zuverlässiger Begleiter auf jedem Jakobsweg. Die Douroweine bilden eine getrennte Gruppe im Vergleich zu den lustigen Riojanes, zu den stolzen Bordeaux und raffinierten Primitivos.

Die Ausstattung der durchschnittlichen Lokale ist eher unkompliziert – ein Grill, ein Paar Kühlschränke in einer winzigen Küche…  So funktioniert es auch in unserem Lieblings-Ende-der-Welt in Sagres, weit von der Hauptstraße, die hinter dem Schilf verstecktes Adega mit den besten gegrillten Robalos und Douradas auf dem Kontinent.

Und jetzt zu den Pierogies: es scheint mir ein universeller Vorschlag für ein veganes/vegetarisches Gericht zu sein, was auch die toleranten Fleischesser akzeptieren können. Die Füllung kann man beliebig gestalten. Pierogies im polnischen Lokal in Portugal wurden auch selbstverständlich nicht orthodox polnisch zubereitet: selbst deshalb, dass der Wirt Jacek eher ein Künstler ist, die Köchin aus der Ukraine kommt und der Kellner ein Brasilianer ist; und die Gäste – keine Touristen, sondern (erstaunlicherweise) Portugiesen. Jeder hat den Einfluss, wie die ursprünglich mongolischen Pierogies schmecken sollen.

Ich liebe Europa als Treffpunkt der Ideen😊

Wo der Westen den Osten ruft

Ein Umbau sorgt für Überraschungen. „Hätte ich alles abgerissen und neu gebaut, hätte ich viel gespart“– sagt jeder, der umgebaut hat. Na ja, es ist halt so – wenn man mindestens ein wenig von der Seele der alten Bausubstanz erhalten will, muss man auf verschiedene Fallen vorbereitet sein: da passt es nicht, was machen wir jetzt? wohin damit? zu wenig Platz! da hält`s nicht gescheit! Brandschutz? kein Brandschutz? – hunderte Fragen, die jetzt beantwortet werden müssen; und wenn alle verschwinden und keiner die Fragen beantwortete, bleiben der Installatuer Frank  (links auf dem Bild)  der Elektriker Dirk und der Trockenbauer Tadek (hinter der Kamera), die das Unmögliche möglich machen müssen.

Wir sprechen alle mit Akzent – der Frank kommt nicht aus Franken, sondern aus Sachsen-Anhalt, der Dirk – aus Thüringen und der Trockenbauer aus Ostpolen – also im Westen nichts Neues – der Osten baut den Westen und der Erfolg findet bestimmt einen westlichen Vater und die Niederlage ihre Eltern aus dem Osten😊

Zwischen den blöden Witzen, die unsere Vorurteile betreffen, kommen wir „schrittweise“ näher an unser Ziel – kühles, frisch gezapftes Bier am Main.

Solange aber unser Biergartenbetrieb noch nicht tätig ist, geht bitte in die Fränkische Schweiz wandern, wo die Biertradition noch nicht verloren wurde – taucht in die Idylle zwischen den hängenden Felsen, entlang der faulen Flüsse und geht in Euch in einem der Biergärten!

Wenn es einen Himmel gibt, sieht es bestimmt wie ein Biergarten aus.

Post-Urlaub-Stimmung

Es war zwar die Urlaubszeit, aber innendrin passierte schon einiges: im Dachgeschoss und im Obergeschoss des mainseiteigen Baukörpers (schöner Baustellenajargon 😊), wurde Estrich eingezogen. Nach einigen Wochen der Trocknungsphase können wir schon die ersten Fliesen in den Bädern kleben. Mit den Fliesen möchten wir ein wenig meistern, damit wir unsere Bäder klein aber fein gestalten können.

Sonst der tägliche Kampf, um deutsche Brandschutzvorschriften zu verstehen und richtig zu interpretieren – ich habe mir gedacht, dass meine Sprachkenntnisse zu miserabel sind, um den Brandschutz zu verstehen – ich wurde aber beruhigt – meine Kollegen verstehen diese Brandschutzlogik genauso schlecht, wie ich. Gut, dass der Jochen von Knauf bei dieser Herausforderung betreut; und hoffen, dass er es versteht. Sonst hätten wir den „Fall Berliner Flughafen“ 😉

Ich verspreche, dass gleich nach der Brandschutzabnahme schreibe ich eine Brandschutzballade…

Sonst planen wir schon langsam unsere Außenanlagen: ab Mitte Oktober sorgen dafür wieder die Jungs von der Firma Schmitt und gleichzeitig kümmern wir uns zusammen mit Gerhard, Entschuldigung: mit dem Herrn Dr. Väth, für die Bepflanzung.

Zu den Fotos: das zweite Bild, wo die damalige Schmiede und unsere zukünftige Schenke zu sehen ist, verdanken wir dem Herrn Peter Etthöfer. Kann Jemand die genaue Zeit, wann das Bild gemacht wurde, bestimmen?

Das erste Bild ist aktuell. Man sieht, wie die Pappeln langsam die Silhouette Margetshöchheims eroberten.

Gamardschoba !

Ich hoffe, Ihr habt uns vermisst.

 Wahrscheinlich zum letzten Mal tauchten wir in die Magie, in die Einsamkeit der Märchenlandschaften, und nachts in das ruhige Sternenmeer von Tuscheti im Südkaukasus ein. Da gibs kein Internet, kein Fernsehen und kein Strom.

Wie immer vor dem Einmarsch in die Berge verbrachten wir einen Tag in Telavi im Alasanital – in der edelsten Weinregion Georgiens; und dann, laut Plan bis zur Alasaniquelle hoch wandern; und dann weiter durch den Atsuntapass mit dem ganzen Lebensvermögen im Rucksack: ein Zelt, ein Schlafsack, Proviant und ein Spirituskocher. Georgischer Chacha mit seinen 70 % Alkoholinhalt ersetzt den Sprit für den Kocher, gibt Kraft zum Wandern und tötet Covid 19😊

Telavi hat uns kulinarisch nie enttäuscht…

Im einem Lärchenwalde, wo wir nach unserer westlichen Vorstellung als Geisel verkauft werden sollten (Fahrer, der das Lokal empfiehl, wollte kein Geld von uns) war ein schattiger Biergarten…

Vergiss Argentiniensteaks, vergiss Picanha, vergiss Angus – dieses zartes, dezent gewürzt, knusprig außen, saftig innen Rindfleisch aus dem Grill aus dem Wald in Telavi war absolute Weltklasse! Ohne Schnörkel – nur Geschmack. Aber dann kam noch die Abrundung: der Wirt ist auch ein echter Bierbrauer, vielleicht der einzige echte Bierbrauer in Georgien und dazu in der Hauptstadt des georgischen Weines. Ich sag nur so: sein Bier kann man sehr gut trink und das ist die höchste Stufe des fränkischen Lobs.

In den hohen Bergen ist halt e weng anders. Da wo es noch Menschen gibt, findest Du ein Bett und etwas zum Essen. In dem letzten lebendigen (nur im Sommer) Dorf vor dem Atsuntapass – Girevi dürften wir eine der besten Mahlzeiten zwischen den Bergen genießen: frisch gebackenes Puri, salziger, scharfer Käse namens Guda und hausgemachter Wein – ein Wanderglück.

Als Erwärmung der kalten Nächte dient in dem Rucksack mitgebrachte Gastronomie. Liebster Nachbar Michael: Du sollst es bitte schätzen, dass ich Deinen Brand Tausende von Kilometern zu Fuß, mit Marschschrutka, mit Taxis, mit Flieger und mit der Mainfrankenbahn schleppte…😊

Es gab Enttäuschungen: unser Lieblings Barabulka-Lokal am Schwarzem Meer gibt es nicht mehr; auch unser Döner auf dem Markt in Batumi verschwand. Den letzten Tag in Tilflis aber, nur einige Straßen vom Liberty Square entfernt fanden wir erneut unser Wanderglück: ein lokales Piw-Bar mit dem besten Bier in der Metropole und mit dem frischen Khachapuri von der netten Wirtin.  So kannst du stundenlang faulenzen, Sitten und Bräuche der Straße, bzw. Kämpfe der obdachlosen Katzen gegen die obdachlosen Hunde um unsere Essensreste beobachten.

P.S. Katzen waren schlauer… Immer.

Adressen der Lokale gibs keine. Wer sucht, der findet.

E weng nostalgisch

Wieder ein alt bekanntes Gesicht bei Teddeco Raumausstattung: der Maciek. Er hat seinen 14-Tage Urlaub für den letzten Bauauftrag der Firma gespendet. Eine der größten Figuren in der Geschichte des Unternehmens: 196 cm ohne Haare. So könnt Ihr grob schätzen, wie hoch unsere Decken sind…😊

Nostalgisch möchte ich nur herzliche Grüße an alle Jungs ausrichten, die zu unseren Baustellenfreunde geworden sind: nach Danzig, Schwarzach und Höchberg. Manchmal war es dramatisch, meistens lustig – die Zeit wird zur Legende… Danke.

Was tut sich drin?

Auch im Dachgeschoss hat sich was getan: die meisten Schrägen wurden gedämmt, auf manche Fächer Dampfsperre aufgezogen und langsam bauen wir Trennwände für die Gästezimmer im mainseitigen Gebäude.

Nächste Woche kommen Fenster – dann können wir Dämmarbeiten abschließen und mit der Beplankung (in Franken: „Beblankung“) der Schrägen anfangen.

Blaue Platten (Diamant von Knauf) wurden nicht wegen des Kneipencharakters des Hauses eingebaut – es geht um Brandschutz und Schallschutz, also um Sicherheit und Komfort unserer Gäste.

*

Unsere Trockenbauarbeiten beschäftigten uns total, dass wir die schönste Jahreszeit fast verpassten. Wie haben wir es geschafft? Kaum möglich: das saftig Grüne schleicht sich mit wilder Wonne, ohne Genehmigung und Pardon, durch die noch mit frischem Holz duftigen Gauben ein… Gott sei Dank kriegen wir endlich unsere Fenster und die Natur kann uns nicht mehr mit allen diesen Düften, Farben und Vogelgeschrei von der Arbeit ablenken!

Selbstverständlich haben unsere Dachdecker den coolsten Job der Welt: genießen die harmonische Frühlingssonne, bewundern atemberaubende Landschaften und beobachten andere Menschen von oben: so tut sich das Dachdecken fast von alleine. 😉

😊

Der Autor (bzw. Autoren) hat sich ein „Dankeschön“ verdient.

Marokkaner (Marogganer) Pappeln am Main:

Unsere Hebedrohne

So baut man heute: eine winzige Baustellendrohne hebt die tonnenschwere Gaube.

Die Drohne ist mit einem genial leistungsstarken Motor und gespeicherter E-Werkplanung des Architekturbüros Eckert & Heckelsmüller ausgestattet. Dieses Einbausystem (EBS nach DIN 18534-1) funktioniert mit sensibler Sensortechnik – vergleichbar mit der Einparkhilfe. Dank dieser Weltraumtechnologie wird die Gaube millimetergenau an die Stelle navigiert, wo die Planung sie vorgesehen hat. Das voreingebaute Einspritzsystem klebt die Gaube ein: ohne Nageln und Sägen; und ohne Beschwerden seitens Nachbarn, dass die Mittagsruhe nicht eingehalten wird.

So lassen sich auch endlich teure Bauhandwerker auf der Baustelle vermeiden…

Entschuldigung!  Das war ein in Verzug geratener Aprilscherz. Die Zimmerer der Fa. Geiger aus Veitshöchheim, die diesen wunderschönen Dachstuhl errichtet haben, sind auf unserer Baustelle immer ganz besonders gern gesehen !!!😊

Menschen

Ihr habt schon diese Gesichter gesehen: Max und sein Vater Ruven aus dem Nachbardorf Erlabrunn. Die beiden sind der Kern der Maurertruppe – egal ob es schneit, schüttet oder die Sonne brennt – jeden Tag da. Es gibt Niemanden, der unsere Baustelle besser kennt.

Der Bauleiter Manuel (in der Mitte) mit seinem kritischen Blick zu Besuch. Links der Ruven und rechts der Mirko – Es basst scho !

Der Frühling ist da. Mit den ersten Schwalben wurden auch die ersten Zimmerer und Dachdecker beobachtet…😊

Gastraum

Wir haben den Raum mit 27 Sitzplätzen für Familienfeste und Tagungen vorgesehen; wahrscheinlich als Frühstücksraum für unsere Hotelgäste; vielleicht als ein kleines Kino…Was meint Ihr dazu? Die Mailadresse wirt@marokko-schenke.de funktioniert. Man kann auch auf unserer Facebookseite Marokko Schenke posten.Solange der Wirt nicht beleidigt wird, darf man alles schreiben!